77 kilometer!
Rhode Island ist der flächenmäßig kleinste der 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten. Er ist von Norden nach Süden etwa 77 Kilometer lang und von Osten nach Westen etwa 60 Kilometer breit. Seine Hauptstadt und größte Stadt ist Providence.
Die Landesregierung gibt Rhode Islands Größe mit 48 Meilen von Norden nach Süden und 37 Meilen von Osten nach Westen an. Der Staat ist kein regelmäßiges Rechteck. Die Narragansett Bay reicht weit in ihn hinein: Die Mitte der Bucht liegt nur etwa 19 Kilometer südlich von Providence.
Fläche ist eine andere Messgröße als Länge. Nach Angaben des U.S. Census Bureau umfasst Rhode Island insgesamt 4.001 Quadratkilometer. Davon sind nur 2.678 Quadratkilometer Land. Der Rest, etwa ein Drittel der Gesamtfläche, ist Wasser.
Drei Inseln, Prudence, Patience und Hope, liegen in der Mitte der Narragansett Bay, auf halbem Weg zwischen Providence und der Stadt Newport. Auf Patience und Hope leben keine Menschen.
Die Bucht und ihre Inseln verleihen Rhode Island eine für seine Größe lange Küstenlinie. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) misst sie mit 618 Kilometern. Diese Zählung folgt jeder Bucht, Insel und jedem Fluss so weit landeinwärts, wie die Gezeiten reichen. Das ist das Achtfache der Nord-Süd-Ausdehnung des Staates.
Die Volkszählung von 2020 zählte 1.097.379 Menschen in Rhode Island, etwa 410 pro Quadratkilometer Landfläche. Der Staat hat keine Kreisverwaltungen. Er ist in 39 Städte und Gemeinden unterteilt, jede mit ihrer eigenen Form der lokalen Verwaltung.
Der höchste Punkt Rhode Islands, Jerimoth Hill, liegt 247 Meter über dem Meeresspiegel. Rhode Island war die letzte der ursprünglichen dreizehn Kolonien, die ein Bundesstaat wurde.